Der längste Stollen des Krumhermersdorfer Bergwerks war der Heilige Dreifaltigkeit Tiefer Erbstollen, der am Steghaus begann, tief unterm Gansbach hindurch führte und noch etwa 120 m weiter Richtung Krumhermersdorf führte. Als man 1873 zum letzten Mal versuchte, mit diesem Bergwerk Geld zu machen, brachte einer der Aktionäre eine Zeichnung heraus, auf der der (nicht abgebaute!!) Erzgang bis zur Kirche verlängert war. |
In der genannten Urkunde von 1292 steht nichts von Krumhermersdorf und dessen Kirche. Diese Geschichte resultiert einzig aus unverdauter Wiedergabe alter Quellen durch Herrn Timme und andere! |
Die letzte Geschichte klingt so, als hätte man die Kirche von Grund auf neu gebaut. Doch zumindest die Westwand wurde nur zum Teil abgerissen, sonst stünde das Spitzbogenportal nicht mehr. 500 Taler waren im übrigen nicht viel, von einer Scheune ist überliefert aus jener Zeit, sie habe 700 Taler gekostet. Und Herr von Metzsch, der Präsident des Kirchenvorstandes, "gab"das Geld nicht von sich, sondern gestattete, es aus der Kirchenkasse zu nehmen. |